Challenge: Post Covid Datenmodell

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz haben gemeinsam am 5. April 2024 eine Challenge Post-COVID-Datenmodell ausgeschrieben. Zielsetzung ist, durch ein offenes, sektorenübergreifendes Datenmodell einen wesentlichen Beitrag zur besseren Erforschung des Post-COVID-Phänomens zu erbringen.

Die DESAM hat, im Verbund mit fünf starken Partnern, als Konsortialführer am 6. Mai eine Bewerbung eingereicht.

Unsere Partner sind:

  • Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Allgemeinmedizin und Zentrum für innovative Versorgung, Medic
  • Universitätsklinikum Kiel, Institut für Allgemeinmedizin
  • Universitätsklinikum Würzburg, Institut für Allgemeinmedizin
  • Universität Tübingen, Lehrstuhl Methoden der Medizininformatik
  • Hochschule Reutlingen, Reutlingen Research Institute

Am 17. Mai hat in Berlin ein Pitch stattgefunden. Von 13 Bewerbern sind acht, darunter das Konsortium, in die nächste Runde gekommen.
Ausgangslage ist: Daten werden heute verteilt und nicht einheitlich und Covid19-spezifisch erhoben. Ein integriertes, evolutionsfähiges Datenmodell, welches Prozesse und Datenstrukturen berücksichtigt, ist erforderlich.

In einem dreistufigen Prozess soll ein entsprechendes Datenmodell entwickelt werden. Nach jeder Stufe erfolgt eine Bewertung der Arbeitsstände durch eine Jury und die Anzahl der Teilnehmenden wird weiter reduziert.

In Stufe 1 (3.6. – 30.8.2024) entwickelt die DESAM mit ihren Partnern Prozesse und Konzepte zum nachhaltigen Betrieb eines offenen Datenmodells, relevante Datensätze werden identifiziert. Das Abschlussevent findet am 17.9.2024 in Berlin statt.